Motivation ist die Triebfeder des Wollens!

 

Die drei Bereiche der Schutzhund-Ausbildung!

Der Schutzhund-Sport baut sich in drei Abteilungen auf, die alle gleichermaßen wichtig sind und regelmäßig trainiert werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen "unseren" Sport ein wenig näher erläutern.

 

 

Fährtenarbeit - Abteilung A

Wenn man mit einem jungen Hund die Fährtenarbeit beginnt, sollte man die Naturtriebe, z.B. den Futtertrieb, nutzen. So lernt der Hund, dass er für richtiges Verhalten (hier durch Futter) belohnt wird.

Es ist beim Fährtengehen oder Suchen wichtig, ausgeglichen und ruhig gegenüber dem Hund zu sein, den Hund nicht zu treiben und ihm auch Fehler zu erlauben. So lernt der Hund, die Fährte intensiv auszuarbeiten: Er lernt Fehler selbst-ständig zu korrigieren und wird eine positive Arbeit zeigen.

Gerade in der Fährtenarbeit gilt: „Ohne Fleiss kein Preis“.

 

Unterordnung - Abteilung B

Um eine aufmerksame und freudige Arbeit mit dem Hund zu erreichen, ist es wichtig, das eine gute Sozialisation erfolgt ist und der Hund seinem Hundeführer vertraut und gern mit ihm zusammen ist. Hierfür kann man die natürlichen Triebe, die der Hund besitzt, fördern und nutzen. Gemeint sind damit der Spieltrieb, der Meutetrieb, der Futtertrieb und der Aggressionstrieb.

Auch gibt es viele andere Hilfsmittel, z.B. das Bällchen, die Beißwurst, das kurze Leinchen, usw. Dies sind alles wert-
volle Hilfen bei der Ausbildung. Allerdings muss man darauf achten, dass man diese sinnvoll einsetzt und das bei Bedarf (z.B. Prüfungen), auch auf sie verzichtet werden kann.

^ TOP ^

Schutzdienst -Abteilung C

In dieser Abteilung ist es von allergrößter Bedeutung, das man unbedingt altersgerecht arbeitet. Auf keinen Fall darf die Belastung zu groß sein. Man bedenke immer: „Nach fest kommt ab.“

Reizschwellen des Hundes muss man erkennen und in diesen für den Hund sehr wichtigen Bereichen arbeiten. Bei jedem Hund ist die Reizlage anders. Es gibt Hunde die im Wehrbereich arbeiten, andere wiederum arbeiten im Beutebereich. Dieses zu erkennen und so die natürliche Veranlagung des Hundes zu nutzen ist einer der wichtigsten Aufgaben eines guten Helfers.
Auch hier gilt es wieder mit den natürlichen Trieben des Hundes zu arbeiten.

In der heutigen Zeit ist es von allergrößter Wichtigkeit, das unser Schäferhund sich trotz aller hier genutzten Triebe natürlich und unbefangen zeigt. Deshalb wird auch in dieser Abteilung mittlerweile sehr viel Wert auf Führigkeit gelegt.

^ TOP ^